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Jose Ronaldinho exklusiv

Das sportliche Qualitätsblatt Beinpresse traf den Franken Bolzers Cheftrainer Jose Ronaldinho exklusiv in einem Hochseilgarten in der Metropolregion.

Jose Ronaldinho sitzt auf einer Bierbank. Das Team geht in einer Dauerschleife durch den Hochseilgarten über uns. Es hat ungefähr fünf Grad. Einer der Spieler ruft: „Gail draff!!!“. Die Bedienung bringt Jose Ronaldinho ein Weizenbier mit einer leicht eingefallenen Schaumkrone. 

Beinpresse: Herr Ronaldinho, Sie schicken Ihre Mannschaft auch bei diesen kühlen Temperaturen durch den Hochseilgarten. Wie schätzen Sie die Verletzungsgefahr Ihrer Spieler ein?

Jose Ronaldinho: Der Hochseilgarten ist eine fundamental wichtige Teambuilding-Maßnahme. Das Risiko meiner Spieler ist gleich null. Die sind heiß. Die brennen und geben immer Vollgas.

BP: Immer Vollgas ist ein gutes Stichwort. Ihre Mannschaft hat in sehr vielen Spielen der vergangenen Hallensaison zu 40. Minute geführt. Trotzdem reichte es nur in zwei Spielen nach 60 Minuten für etwas Zählbares. Haben Ihren Spielern da die Körner gefehlt?

JR: Wir sind mit einem überragenden Spiel gegen Hummeldumm gestartet. Es stimmt, dass es in den folgenden Spielen oft lange Zeit gut aussah, wir uns dann aber am Ende geschlagen geben mussten. Das ist nicht auf die Kondition des einzelnen Spieler zurückzuführen; vielmehr hätte ich gerne noch eine Option auf der Bank gehabt, um Akzente zu setzen.

Im Hintergrund steht ein Jugendspieler zweifelnd vor einem Tonnenhindernis. Der Aggressive Leader Goran ruft: „Da musst scho gail draff sein!“

BP: Die Saison wurde von einem Tagesturnier unterbrochen…

JR: Ja, da hat die Mannschaft ihre Klasse gezeigt. Wir haben einen hervorragenden Fußball gespielt. Ich gab der Mannschaft prompt zwei Wochen frei und wir feierten fröhlich. Im letzten Saisonspiel waren wir wieder hellwach…

BP: Gegen Polska fuhren sie Ihren höchsten Sieg der Geschichte ein…

JR: Eine wirklich sensationelle Mannschaftsleistung. Alles was wir anpackten hat funktioniert. Dani und Fabian haben sich als große Mittelfeldstrategen bewiesen. Unser Wadenbeißer Sven trug sich doppelt in die Torschützenliste ein.

Die Bedienung bringt Jose Ronaldinho ein neues Weizenbier. Diesmal mit einer perfekten Schaumkrone.

BP: In der neuen Außensaison werden zwölf Mannschaften in der zweiten Division sein. Darunter zwei Mannschaften aus der Oberpfalz.

JR: Auch ich bin davon überrascht worden. Aber zwei Spiele mehr, das verspricht mehr Spielfreude für uns. Ich bin gespannt wie sich die oberpfälzer Teams schlagen werden. Die lange Anreise ist nicht zu unterschätzen.

BP: Der Spielmodus im Pokal, den Supercup, hat sich geändert. Gespielt wird im reinen K.O.-Modus. Wie stehen Sie zu dieser Neuerung?

JR: Wir haben diese Änderung voll und ganz befürwortet. In dieser Saison ist es wichtig, dass die Belastung der Spieler in den Monaten Mai und Juni nicht zu groß wird. Ich erwarte noch einen Anruf vom Jogi ausm Ländle.

BP: Sie rechnen damit, dass Sie Spieler für die EM abstellen müssen?

JR: Bei unserer Qualität im Kader ist nicht die Frage ob, sondern nur wie viele.

BP: Wer wird ihrer Meinung nach Europameister?

JR: Ich denke der nachnominierte Großkreutz wird in der Nacht vorm Finale in die Hotellobby der Isländer zum Döner holen geschickt. Die übernächtigten Isländer unterliegen dann den Deutschen klar mit 5 – 0. Und Kramer wird noch lange von diesem Spiel erzählen.

BP: Vielen Dank, Herr Ronaldinho.

Die Mannschaft sammelt sich ein paar Meter entfernt und gesellt sich dann zu uns.

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Bolzers brechen sich Bahn

LAUF – 24.01.2016 – Die Franken Bolzers gewinnen dank einer starken Mannschaftsleistung gegen Espanyol Polska. Frei nach dem Motto, das Beste kommt zum Schluss, feiern die Bolzers zum Abschluss der Hallensaison ihren höchsten Sieg der Geschichte.

Das Duell der beiden Mannschaften wurde lange erwarten. Beim Tagesturnier am 09.01. spielte die Bolzerself sensationell auf und gewann 5 Spiele. Aber der Mannschaft der Polska mussten sie sich geschlagen geben. Dem entsprechend war da noch eine Rechnung offen. Die Fans strömten in Massen in die Halle und auch der Dom-Live-Ticker ging über den Äther.

Die Bolzers legten los wie die Feuerwehr und gingen schnell mit 6:0 in Führung. Dann aber stotterte der Motor der Franken und es folgten 20 Minuten ohne eigenen Treffer (6:3). Die Bolzers behielten die Ordnung und waren sich gewiss, dass die Dinger auch wieder fallen werden. Es folgte ein Zwischenspurt mit 4 Toren in 5 Minuten (10:3). Polska gab sich nicht auf, trotzdem waren die Fronten geklärt und das Spiel endete mit einem 14:5. (Sven zählte für jeden ein Tor mehr, also 15:6.)

Am Ende ist es ein klarer Sieg der Bolzers. Der Schlüssel des Erfolgs war die geschlossene Mannschaftsleistung. Jeder war zu 100% dabei. Besonders erwähnenswert war der Einsatz von Moe, der auf Grund hohen Termindrucks nur eine Halbzeit spielen konnte. Die dafür aber mit 200%!

Die Siegermannschaft: Jan(Tor), Bene, Dani, Domi (Rakitic), Fabi, Kons, Marco, Moe, Sven

Einmal Bolzer, immer Bolzer!

Bene

Jan – Ein Mann, 2 Hände, ein Ball

In diesem Zusammenhang möchte ich darauf Hinweisen, dass vor dem Lesen des folgenden Textes unbedingt das zugehörige Lied im Hintergrund abgespielt werden soll.

Wer das nicht tut, wird die Emotionen nicht fühlen.

HAIMENDORF – 28.06.2015 – Gegener: SE Pannameiras

In Fachkreisen als Mister Matrix gehandelt. Der Mann bei dem die zeit still steht. Diese überragende Flugparade. Den Zuschauern stockte der Atem mehrfach als ein gefährlicher Schuss den Bolzer-Schlussmann forderten. Der Ball wollte ins obere rechte Eck – doch just in diesem Moment stand die Zeit still. Mit einer pantherhaften Agilität machte sich Jan auf dem Weg, hob ab mit der Sanftheit eines Adlers und flog entspannt waagerecht dem Ball entgegen. Wie einst Christopher Reeves zu seiner besten Zeit in der Rolle des Supermans. Die Eichhörnchen verschluckten sich an ihren Nüssen bei dieser Einlage. Und sogar am Spielfeldrand, Achtung Wortspiel – um auf dem vorherigen Gegner anzuspielen, die Hummeln schauten dumm, als Jan diese Cruise missile entschärfte. Es gibt Berichte die zeigen, dass er sogar im Flug noch lachte.

In diesem Sinne zieht die Redaktion den Hut, um dieser Leistung den nötigen Respekt zu zollen.

Ein wahrer Bolzer!

Dom