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Bolzers Sommerfest

Kersbachtal 09.07.2016 bei perfektem Fußballwetter.
Das diesjährig Sommerfest startet wiedermal um 12 Uhr. Naja die Bolzers kamen, wie unter der Saison schon abgezeichnet, peu a peu. Zelte wurden aufgebaut und sich an reichlich kühlen Getränken bedient. Der nahegelegene Getränkemarkt feierte ein zweites Silvester.
Als die Kohlen im Grill lagen und alle anwesend waren, begann der erste Wettkampf:
Torwandschießen wie aus dem Fernsehen bekannt.
Nach 2 Schüssen und 2 gebrochenen Halterungen, die die Wand im Rahmen halten mussten, wurde die Entfernung verkürzt und starkes Schießen verboten. Für die meisten gab es also keine Beeinträchtigung.
5 Schüsse und zahlreiche Brüche später stieg man zusätzlich auf einen unförmigen Softball um. Nun gings aber los. Torwandschießen wie im echten Sportstudio. Nur mit geringerem Abstand und kleineren zugleich leichteren Ball. Die Spielerfrauen wurden neugierig und traten ebenfalls an.
Jochen Breyer und Katrin Müller- Hohenstein, alias Bene und Jan hielten den dünnen Rahmen fest. Die Atmosphäre war atemberaubend.
Es war ein riesen Spaß , bei dem sich niemand mehr blamieren konnte. Chris und Kons mussten ins Stechen mit jeweils 4 von 6 Treffern. Das stechen wurde mit richtigen Ball beim Lattenschießen ausgetragen, denn die Torwand hielt keinen weiteren Schuss mehr durch. Aus unmöglichsten Entfernungen, festgelegt durch die Schützen, wurde gezielt und Kons gewann glücklich in einem spannenden Duell.
Im Anschluss wurde gegessen und ein neuer Wettkampf begann: Wie viele Bratwürste passen zwischen den Grillrost hindurch. Abbruch nach wenigen Minuten durch meckern der Unbeteiligten.
Also musste ein übliches Lattenschießen her. Diesmal aus 16 Metern mit richtigen Ball. Jan, der letztjährige Sieger dieser Disziplin lachte. Ein Ball nach dem anderen segelte entweder drüber oder ins Tor. Letzteres wurde für viele zur Premiere. Nachdem Kons den Ball, mit schon fast einer gelangweilten Haltung an die Latte chippte, lag nun der Druck bei Jan, der nun als letzter antrat. Erst warf er den Ball in Richtung des Punktes, dann klopfte er seine Fußspitze 2 mal in den Boden. Es war wie bei Quentin Tarantino kurz vor dem Show Down. Totenstille am Platz. Angespannte Blicke in der Runde.
Jan lief los, schoss. Der Ball flog fast im 90 Gradwinkel wie eine Kerze Richtung Wolken. Wollte er einen Weißkopfseeadler in den USA treffen? Niemand konnte sich das lachen verkneifen, bis auf Jan. Man klopfte ihm tröstend auf die Schulter, als gefühlte Minuten später, das Leder wie ein Bummerang aus dem Himmel zurückflog und mittig auf die Latte prallte. Der Ball verfehlte um wenige cm eine zweite Berührung. Ein jeder staunte, applaudierte oder kugelte am Boden.
Schlussendlich behielt Jan in „seiner“ Disziplin wiedermal einen kühlen Kopf und gewann locker im Stechen.
Ein Torwart kennt einfach sein Revier. Man erzählt sich sogar, dass er nur die Latte trifft, wenn er mal einen wegstecken möchte. Glückwunsch an Superman Jan.
Nun musste richter Fußball gespielt werden. Ok, nun wurde probiert, richtigen Fußball zu spielen.
Team Trikot unterlag jedes der Viertel gegen Team Leibchen. Was wie gewohnt für einen Bolzer absolut bedeutungslos blieb. In den teilweise mit Abseitsregel gespielten Phasen konnte man schöne Spielzüge beobachten. Nur Goran verstand das Kombinieren falsch, und fügte Schimpfwörter zu ganzen Sätzen gegenüber unseren fehlerfrei entscheidenden Schiri Domi Rakitic.
Abkühlung auf der Bierbank.
Ein kleines Feld wurde abgesteckt, Teams für Fußballtennis gebildet. Das durchzählen 1-5 erwies sich als Herausforderung. Im dritten Anlauf konnte es erfolgreich durchgeführt werden. Schlussendlich wurden jedoch die Teams dann doch willkürlich gebildet. („welche Zahl hatte ich nochmal?“)
Ohne Niederlage gewann in einem „Jeder gegen Jeden“ System Team Stefan, Domi und Chris. Glückwunsch das war absolut überzeugend. Kennt man so eigentlich nicht. Zeitgleich nahmen die Frauen die andere Hälfte des Platzes für das von Nina mitgebrachte Wikingerspiel ein. Ziel dieses Spiels ist die Trefferquote beim Kochlöffelwerfen zu erhöhen, sollte der Mann mal nicht spuren.

Im offiziellen Teil gab es 3 Auszeichnungen:
Schönste Stimme -Bene Raukamp den Luciano Pavarotti des Mittelfrankens
Weltbeste Internetseite (in der Kategorie: Ohne Altersbeschränkung) – Goran Cimin
Bester Nachwuchsspieler- Sven „Grätsch , the Machine“ Gritschke

Um unsere Fehlpassquote zu minimieren wurde die Mannschaft überrascht und bekam weiße Hosen, in denen wir uns zukünftig in Pflichtspielen präsentieren werden.
Es gab die Hosen in den Größen M und XL. Die Spieler die XL benötigen, sollen sich laut Moe ernsthafte Gedanken machen.
Es wurde bis spät in die Nacht gebolzt, Frisbee gespielt, Seilbahn gefahren und Dom jagte seine Drohne quer über den Platz. Um nur einige Aktivitäten aufzuzählen. Natürlich saß man lange gesellig zusammen.
Leider war es aber nicht jedem Franken Bolzer möglich zu erscheinen. Man ist sich einig dass zukünftig mehr Engagement von dem einem oder anderen erwartet wird. Tat aber der Stimmung, bei weitem keinen Abbruch.
Es war wirklich ein super Fest. Somit ein riesen Lob im Namen aller Bolzers an Jan, Chris, Goran und Bene für die wunderbare Organisation unseres zweiten Sommerfestes unserer Historie.

Und natürlich ein Dank an alle Bolzers, Minibolzers und Spielerfrauen die diesen Tag mit grandiosem Einsatz einmalig haben werden lassen. Vielen Dank auch an die fleißig helfenden Hände am nächsten Tag.

Auf eine rege Teilnahme am Feier- Trainings- und Spielbetrieb im weiteren Verlauf unserer Geschichte.

Kons